Wandern im Bregenzerwald ist Vielfalt entdecken!

Durch den Bregenzerwald zu wandern, das fühlt sich oft an, als wäre man auf einem Filmset: urwaldartige Wälder, biodiverse Wiesen, elegante Holzhäuser, besondere Moorlandschaften, schroffe Felsen, sanfte Hügel, Grün überall.
Egal also, ob man unter „Wandern“ ausgedehnte Spaziergänge versteht, gemächliches Genusswandern mit kulinarischen Stopps, Panoramawanderungen in der Höhe oder eher Alpwandern, Wildnis-Erkundungen und Bergtouren im alpinen, weglosen Gelände: Alles gibt es hier und alles liegt in der Nähe: in einer Minute bis maimal einer Stunde Entfernung.

The hiker’s paradise is here.

Wälder des Bregenzerwalds

Die Wälder des Bregenzerwalds

Der Bregenzerwald trägt den Wald nicht ohne Grund im Namen: die Region ist reich an Weißtannen, Buchen, Ahornen, Fichten, in den Moorwäldern findet man außerdem Birken, in den Schluchtwäldern auch Ulmen. Nur Monokultur, die findet man hier nicht – zum Glück.

Der Bregenzerwald ist eine Plenterwald-Region – eine Besonderheit, denn nur rund 2 Prozent aller österreichischen Waldgebiete sind Plenterwälder. Diese wirken wie Urwälder, denn alte und junge Bäume, Laub- und Nadelbäume wachsen darin scheinbar beliebig durcheinander. Tatsächlich handelt es sich um gezielt bewirtschaftete Wälder, in denen die Waldbewirtschafter:innen mit Bedacht große alte Einzelbäume fällen, damit in den Lichtschächten junge Bäume nachwachsen können. Der Plenterwald verjüngt sich selbst, man spricht von „Naturverjüngung“ – eine nachhaltige Sache!

Plenterwälder tragen wesentlich zum Erhalt der Biodiversität bei. Sie sind außerdem deutlich resilienter gegenüber Auswirkungen, die der Klimawandel mit sich bringt.

Wanderer:innen in diesen Plenterwäldern gilt: Augen und Ohren auf, denn es gibt unglaublich viel zu sehen, hören und riechen in diesen Biodiversitäts-Räumen.

Nagelfluh-Stein im Naturpark Nagelfluhkette

Der Bregenzerwald, geologisch betrachtet

Geolog:innen sind immer wieder begeistert von der geologischen und damit landschaftlichen Vielfalt des Bregenzerwalds. Auf kompaktem Raum findet man hier Flysch – also Sandstein, mächtige Kalksteinformationen in den höheren Lagen und auch Nagelfluh – ein Konglomerat-Gestein, im Dialekt mit Augenzwinkern auch als „Herrgottsbeton“ bezeichnet. Aus dieser Geologie ergibt sich ein kontrastreiches Bild mit sanften Hügeln und steilen, zerklüfteten Gipfeln. Und für Wanderer:innen eine Vielfalt an Möglichkeiten von gemütlich bis anspruchsvoll.

Hittisau liegt mitten im Naturpark Nagelfluhkette – Nagelfluh entstand vor rund 30 Millionen Jahren aus Flusskies und Geröll und einer Masse aus Sand, Kalk und Quarz. Nagelfluh sieht Der Name Nagelfluh beschreibt die Optik dieses Gesteins: so, als würden Nägel aus der Felswand / der „Fluh“ herausragen. Nagelfluh zeigt sich an den Bergketten, er liegt aber vielerorts auch in großen Brocken in der Landschaft – wie vom Himmel gefallen.

Geführte Touren mit den Naturpark-Ranger:innen

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Naturverträgliche Touren-Tipps der Ranger:innen

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Themenwege

Themenwege rund um unsere Zukunftswälder, Wasser, Alpwirtschaft und geologische Besonderheiten:

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Loswandern – direkt vor der Haustür der Krone

Für einen ersten Vorgeschmack ein paar Wandervorschläge – von einfach bis schwer, von naherzu flach bis richtig steil …

Und alle beginnen direkt vor der Haustüre der Krone:

Dorfrunde Hittisau (35 Min.)

Rotenberg-Runde (1,5 h)

Wasserwanderweg (2,5 h)

Auf den Hittisberg (3 h)

Rundwanderung Lecknertal und Rohnehöhe (4 h)

Hüttenwanderung auf den Falken (2 Tage)

Es fehlt noch was um loszugehen? Hier findet sich alles.

Funktions-Shirt, Stirnband, Walking-Stöcke, Regenhaut, Protein-Riegel, Apfel, Iso-Drink oder Lieblings-Schokolade fürs Gipfelglück… mit Sportgeschäften, Supermärkten, Weltladen und Bäcker können Wanderer:innen alle Vorbereitungen zu Fuß erledigen.

Ihr Wanderurlaub in der Krone: ein Nachbar vom Paradies!

Im Hotel gibt es einen Keller zum Trocknen von Wanderschuhen und einen Brunnen zum Reinigen derselben. Der schattige Kronengarten oder die Terrasse laden ein zum genüsslichen „Ausdampfen“. Die Sauna steht bereit um dem Wander-Muskelkater mit Hitze den Garaus zu machen. Im Kaminzimmer kann genüssliche bei einem Glas die Nachbesprechung von Höhenmetern und Lieblingsmomenten stattfinden. Dann ein feines Kronen-Abendessen und mit angenehm schweren Beinen. Und der wunderbare Tiefschlaf eines Menschen, der gut in Bewegung war: Wanderurlaub ist dem Paradies sehr nahe.

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Beste Saisonzeiten, Pauschalen

Die Wandersaison in Hittisau ist sehr lange – von April bis Oktober sind die Wege begehbar, spätestens im Mai öffnen die Hütten. Im Sommer kann es heiß werden, es gibt aber zahlreiche schattige Wanderungen am Wasser oder mit längeren Passagen durch Waldgebiete, sodass dem Wandern auch im Hochsommer nichts im Weg steht.

Natur erleben – Tag für Tag, Schritt für Schritt

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