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Category: Kunst-und-Kultur

VAI – Vorarlberg Architektur Institut

VAI – Vorarlberg Architektur Institut

Das vai – Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn ist ein zentraler Ort für Architekturvermittlung in Vorarlberg. Es versteht sich als Plattform für Dialog, Austausch und Inspiration rund um Baukultur, Raumgestaltung und gesellschaftliche Entwicklungen.

Mit wechselnden Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen und Publikationen rückt das vai aktuelle architektonische Positionen ebenso in den Fokus wie regionale Baukultur. Dabei geht es nicht nur um Gebäude, sondern um Fragen des Zusammenlebens: Wie wollen wir wohnen? Wie gestalten wir öffentliche Räume? Welche Verantwortung trägt Architektur für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit?

Das vai verbindet regionale Kompetenz mit internationalem Blick und schafft einen offenen Raum für alle, die sich für Architektur, Design und gesellschaftliche Prozesse interessieren.

Vorarlberg Architektur Institut
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Öffnungszeiten:

Derzeit ist das VAI wegen Umbau geschlossen.

vai Vorarlberger Architektur Institut
Marktstraße 33
6850 Dornbirn

info@v-a-i.at
+43557251169

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Jüdisches Museum Hohenems

Jüdisches Museum in Hohenems

Das Jüdische Museum Hohenems erzählt die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Hohenems und stellt zugleich Fragen nach Identität, Migration und Zusammenleben in Europa. Untergebracht in der historischen Villa Heimann-Rosenthal im ehemaligen jüdischen Viertel, verbindet das Museum regionale Geschichte mit einem offenen Blick auf gesellschaftliche Themen der Gegenwart.

Die Dauerausstellung beleuchtet das jüdische Leben in Hohenems vom 17. Jahrhundert bis zur Auflösung der Gemeinde im 20. Jahrhundert. Persönliche Lebensgeschichten, Dokumente und Objekte machen Geschichte greifbar und erzählen von kulturellem Austausch, wirtschaftlicher Entwicklung, Ausgrenzung und Vertreibung.

Ergänzt wird die Dauerausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen, die aktuelle Fragestellungen rund um Erinnerungskultur, Diaspora, Vielfalt und Zusammenleben aufgreifen. Begleitprogramme, Gespräche und Veranstaltungen schaffen Raum für Begegnung und Reflexion.

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Aktuelle Ausstellung

Die Morgenländer. Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden

16. November 2025 bis 04. Oktober 2026

Die Ausstellung „Die Morgenländer“ widmet sich der Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und zeigt deren enge Verbindung zur Wissenschaft des Judentums, zu Emanzipation und Reformbewegungen. Für viele jüdische Gelehrte war die Beschäftigung mit dem Orient zugleich eine Suche nach den eigenen kulturellen Ursprüngen – und ein Schritt zur geistigen Selbstbestimmung in einer christlich geprägten Gesellschaft.

Dabei erscheint der Islam nicht als fremdes Gegenbild Europas, sondern als Teil einer gemeinsamen Kulturgeschichte. Die Ausstellung eröffnet neue Perspektiven und hinterfragt gängige Stereotype ebenso wie vereinfachende Schwarz-Weiß-Deutungen der Gegenwart.

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Jüdisches Museum

Villa Heimann-Rosenthal, Aaron-Tänzer-Platz 1
Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems
+43 5576 73989-0

office@jm-hohenems.at

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag & feiertags, 10:00 – 17:00 Uhr
Montags geschlossen

Ausstellungsdauer
16. November 2025 bis 04. Oktober 2026
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Angelika Kaufmann Museum

Angelika Kaufmann Museum in Schwarzenberg

Mitten im Ortskern von Schwarzenberg widmet sich das Angelika Kauffmann Museum einer der bedeutendsten Künstler:innen des 18. Jahrhunderts. Angelika Kauffmann (1741–1807), geboren in Chur und eng mit dem Bregenzerwald verbunden, war eine der gefragtesten Maler:innen ihrer Zeit und Gründungsmitglied der Royal Academy in London.

Das Museum verbindet auf besondere Weise Kunst- und Regionalgeschichte: Neben wechselnden Ausstellungen zu Angelika Kauffmann und ihrem internationalen Wirken bietet es Einblicke in die Kultur des Bregenzerwaldes – von historischer Wohnkultur über Tracht und Handwerk bis hin zur regionalen Baukunst. Untergebracht ist das Museum in einem typischen Bregenzerwälder Barockhaus aus dem 16. Jahrhundert, das selbst bereits ein architektonisches Schmuckstück darstellt.

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Aktuelle Ausstellung

Die Ausstellung widmet sich den Geschichten, die Angelika Kauffmann (1741–1807) in ihren Bildern erzählt. Welche literarischen Vorlagen dienten ihr als Inspiration? Welche Figuren, Szenen und Textstellen wählte sie aus – und wie setzte sie diese ins Bild? Anhand von Originalgemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensperioden werden diese Fragen beleuchtet. Briefe, Ideenskizzen und Ölstudien ergänzen die Präsentation und geben spannende Einblicke in ihren Werkprozess – von der ersten Idee bis zum fertigen Gemälde.

Die Kapitel reichen von antiken Epen und Tragödien über Shakespeare und Torquato Tasso bis zur Aufklärung mit Voltaire sowie Zeitgenossen wie Goethe, Herder und Klopstock. In der Gegenüberstellung von Text und Bild wird deutlich: Kauffmanns Werke sprechen Auge und Geist gleichermaßen an – sie wollen nicht nur betrachtet, sondern auch gelesen werden.

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Angelika Kaufmann Museum

Brand 34, 6867 Schwarzenberg
+43 5512 26455

museum@schwarzenberg.at

Öffnungszeiten

07. März bis 19. April 2026
Freitag – Sonntag, 14:00 – 17:00 Uhr

01. Mai bis 31. Oktober 2026
Dienstag – Sonntag, 10:00 – 17:00 Uhr
(während der Schubertiade täglich geöffnet)
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Frauenmuseum Hittisau

Frauenmuseum Hittisau: Der weiblichen Perspektive Raum und Gehör geben

Einzigartig in Österreich

Das Frauenmuseum Hittisau ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs, es ist weltweit das einzige im ländlichen Raum. Im Frauenmuseum werden betrachtet, erzählt und diskutiert Themen und Fragen aus einer weiblichen Perspektive.

Das Frauenmuseum Hittisau liegt 5 Gehminuten vom Hotel Krone entfernt und punktet mit inspirierenden Wechselaustellungen, einem engagierten Vermittlungsteam von 20 Frauen aus der Region und seiner Architektur:

Menschen reisen für das fm von weither an: für Kronengäste ist es also fast ein Muss!

 

Was ist das Frauenmuseum Hittisau?

Als einziges Frauenmuseum Österreichs und weltweit das einzige im ländlichen Raum, ist das Frauenmuseum Hittisau etwas ganz Besonderes. Ein engagiertes Team von Frauen vermittelt, erzählt und diskutiert unter der Leitung von Direktorin Stefania Pitscheider Soraperra Themen, welche die Geschichte und das Kulturschaffen von Frauen in unterschiedlichen Kulturen. Gleichzeitig wird besonderes Augenmerk auf Bregenzerwälder und Vorarlberger Frauengeschichte gelegt.

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Team des Frauenmuseums Hittisau

Aktuelle Ausstellung

Aktuell läuft im Frauenmuseum die Ausstellung „Frieden tun.“
Frieden klingt groß – doch was bedeutet er im Alltag, in der Gesellschaft, in der Geschichte? Die Ausstellung FRIEDEN TUN. begreift Frieden nicht als fertigen Zustand, sondern als gestaltbaren Prozess. Sie fragt: Was braucht es, um Frieden zu leben, zu bewahren oder zu erkämpfen – im Persönlichen wie im Politischen?

FRIEDEN TUN. ist eine Einladung zum Mitdenken, Fühlen und Handeln. Künstlerisch. Kritisch. Vielstimmig.

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Auszeichnungen

Das Frauenmuseum Hittisau erfährt immer wieder Anerkennung für seine nachhaltige, professionelle, innovative und kulturelle Arbeit. Unter anderem das Österreichische Umweltzeichen (2023), VN Kunst- und Kulturpreis 2023, Europäischer Museumspreis (2021), Österreichischen Museumspreis (2017).

Frauenmuseum, Hittisau

Platz 501, 6952 Hittisau
+43 5513 20537

Führungen
Lydia Hagspiel
0043 664 8843 1964
fuehrungen@frauenmuseum.at

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr

24. Dezember – geschlossen
25. Dezember – geschlossen
01. Jänner – geschlossen

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Kunsthaus Bregenz

Kunsthaus Bregenz

Das KUB – Kunsthaus Bregenz wurde von dem renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfen. Die mehrfach ausgezeichnete Architektur zählt weltweit zu den bedeutendsten Museumsbauten der zeitgenössischen Architektur. Als Tageslichtmuseum konzipiert, besticht der Bau durch seine signifikante äußere Gestalt und die kompromisslose Umsetzung seines Raumkonzepts. Das Erdgeschoss und die drei übereinander gestapelten Stockwerke bilden mit ihrer sublimen Material- und Formästhetik eine geschlossene Einheit mit großem künstlerischem Potenzial. Den Künstlern wird die Architektur realer Maßstab und konzeptueller Impuls für ihre Ausstellungsauftritte, besonders bei der Neuproduktion ganzer Werkfolgen. Die Architektur ist somit unverzichtbare Plattform für das internationale Ausstellungsprogramm.

Kunsthaus Bregenz von der Krone aus besuchen ...
Kunsthaus Bregenz Ausstellungsraum - Peter Zumtor

Aktuelle Ausstellung

31.01. – 25.05.2026 | Koo Jeong a land of ouss (Gravitta)

Das Kunsthaus Bregenz widmet der koreanischen Künstlerin Koo Jeong A eine umfassende Ausstellung, die sich sensibel mit Raum, Wahrnehmung und Atmosphäre auseinandersetzt. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur, Installation, Duft, Licht und Bewegung – oft minimalistisch, poetisch und überraschend subtil.

Koo Jeong A versteht das Museum nicht nur als Ausstellungsort, sondern als Erfahrungsraum. Ihre Werke reagieren auf Architektur und Umgebung und laden Besucher:innen dazu ein, sich achtsam durch den Raum zu bewegen. Dabei entstehen stille, beinahe meditative Momente, in denen sich Wahrnehmung verschiebt und gewohnte Perspektiven hinterfragt werden.

Die Ausstellung schafft eine besondere Verbindung zwischen Kunst, Raum und Körper – leise, konzentriert und zugleich eindrucksvoll.

zur aktuellen Ausstellung

Öffnungszeiten:
Di – So: 10:00 – 18:00 Uhr
Do: 10:00 – 20:00 Uhr

Schließzeiten:
Dienstag, 26.05. – Freitag, 12.06.2026
Montag, 05.10. – Freitag, 16.10.2026

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
Postfach 45, 6900 Bregenz
+43557448594433
kub@kunsthaus-bregenz.at

 

Kunsthaus Bregenz bei Nacht

Juppenwerkstatt Riefensberg

Juppenwerkstatt Riefensberg

Die Juppenwerkstatt in Riefensberg nimmt ein Handwerk wieder auf, das schon so gut wie ausgestorben schien. Als Luise und Manfred Fitz 1993 in Egg aus Altersgründen das Ende ihrer Manufaktur ankündigen mussten, schienen die letzten Tage der Glanzjuppe angebrochen zu sein. Ein in aller Welt bekanntes Stück Bregenzerwälder Identität war akut bedroht!

och dann betraten die Gemeinde Riefensberg, das Land Vorarlberg, der Landestrachtenverband, das Vorarlberger Heimatwerk und der Heimatpflegeverein die Szene und schritten zur Tat. Mitarbeiter prüften den ehemaligen Gasthof „Krone“ auf seine Verwendbarkeit als Museumswerkstatt hin, und er schnitt vorzüglich ab. So kam das neue Zentrum der Juppenerzeugung in jene Gemeinde, aus der die bislang älteste Darstellung der Wälderinnentracht stammt.

 

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Kommende Ausstellung

„Ich geh’ sticken!“ – Mit Nadel und Faden zu Meisterwerken

Die Sonderschau widmet sich der traditionsreichen Stickerei im Bregenzerwald – einem Handwerk, das über Generationen weitergegeben wurde und bis heute das Erscheinungsbild der Bregenzerwälder Juppe prägt. Gezeigt werden originale Stickereien, verschiedene Techniken und ihre vielfältigen Anwendungsbereiche.

Gleichzeitig eröffnet die Ausstellung Einblicke in die Kultur- und Sozialgeschichte der Region, in der textile Handwerkskunst seit Jahrhunderten gepflegt wird. In Verbindung mit einem Rundgang durch die Juppenwerkstatt Riefensberg lässt sich zudem erleben, wie das charakteristische Glanzleinenplissee der Juppe noch heute nach alter Rezeptur gefertigt wird.

zur kommenden Ausstellung

Öffnungszeiten:
1. Mai bis 31. Oktober
Dienstag 10.00 – 12.00 Uhr
Freitag 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr

Öffentliche Führung:
Jeden Samstag und jeden ersten Sonntag im Monat
Beginn jeweils 10 Uhr, keine Anmeldung erforderlich

Juppenwerkstatt Riefensberg
Dorf 52, 6943 Riefensberg
0043 5513 835615
info@juppenwerkstatt.at

Juppenwerkstatt Riefensberg

Werkraum Bregenzerwald

Werkraum Bregenzerwald

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Barockbaumeister Museum – Au

Barockbaumeistermuseum Au

Über manches kann man nur staunen. Etwa die Auer Zunft. Das war ein Zusammenschluss von Baumeistern aus dem kleinen Dorf Au im hinteren Bregenzerwald. Die prägten über Generationen die Barock-Architektur des nördlichen Alpenraums im Umkreis von mehreren hundert Kilometern. 1657 von Michael Beer gegründet, schufen die Thumbs, Moosbruggers, Kuens, Beers und Weitere mit Energie und Sachverstand herausragende Bauten vom Fränkischen Ellwangen über das Schwäbische Weingarten bis ins Schweizer St. Gallen und Einsiedeln. Große Bautrupps zogen im Sommer hinaus, im Winter gab es eigene Lehrgänge.

Es ist überfällig, daran zu erinnern. Das geht in einem kleinen, feinen Museum im Kuratenhaus neben der Kirche von Au/ Rehmen. Gemeinsam wurde das lange leerstehende Haus zu neuem Leben erweckt – mit dem Museum im Erdgeschoss, darüber Wohnräume des Krankenpflegevereins und einer Wohnung der Pfarre unter Dach.

Das gerade mal 13m x 14,5 m große Haus, zurückdatierbar bis in die Zeit der Zunftgründung, birgt für Wälder Verhältnisse Besonderes: Der Wohnteil ist komplett unterkellert und bis zum ersten Stock mit 80 cm starken Natursteinmauern aufgeführt. Darauf sitzt der übliche Strickbau. Die Räume des Museums sind original – mit einer Raumhöhe von 2,02m und Fußbodendielen von ca. 350 Jahren. Das Wandtäfer ist etwa 150 Jahre jünger. Manches, wie die Schubflügelfenster, ist originalgetreu erneuert. Typisch für den Bregenzerwald: das meisterhafte Zusammenspiel von Alt und Neu.

Das bescheidene Raumangebot zwingt zur konzentrierten, pointierten Darstellung bei umfassendem Anspruch. Anhand zweier Familien werden Aspekte der Baupraxis in zwei Vitrine dargestellt, dazu widmet sich je eine Vitrine dem Sozialleben infolge Arbeitsmigration und der Fortbildung durch die Auer-Lehrgänge. Dazu kommt eine „Erzähl-Bank“ sowie drei Multimedia-Stationen. Einblick ins Thema wird geboten – anschaulich, übersichtlich, der Aura des Objekts verpflichtet.

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Aktuelle Ausstellung

Das Barockbaumeister Museum Au widmet sich der beeindruckenden Baukunst der Auer Zunft – jener Handwerkerfamilien, die vom 17. bis ins 19. Jahrhundert zahlreiche Kirchen und Klöster im süddeutschen Raum, in der Schweiz und in Vorarlberg prägten. Die Ausstellung erzählt von den Barockbaumeistern aus dem Bregenzerwald, ihren Wanderbewegungen, ihrem Wissenstransfer und ihrer handwerklichen Meisterschaft.

Modelle, Pläne, Werkzeuge und historische Dokumente geben Einblick in die Baupraxis jener Zeit und zeigen, wie eng Architektur, Handwerk und religiöses Leben miteinander verbunden waren. Dabei wird deutlich, welch bedeutenden Beitrag die Auer Baumeister zur europäischen Barockarchitektur leisteten.

Ein Besuch macht Geschichte anschaulich – und zeigt, wie aus regionalem Handwerk Baukunst von internationaler Strahlkraft entstand.

zur aktuellen ausstellung

Winteröffnungszeiten:
Di – Fr    14:00 – 18:00 Uhr
Mo, Sa           geschlossen
So         10:00 – 17:00 Uhr

Öffentliche Führungen:
Mi, Fr           16:00 Uhr
So                10:30 Uhr

Barockbaumeistermuseum Au
Rehmen 39
6883 Au
+43 5515 25561
info@barockbaumeister.at

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Franz Michael Felder Museum

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