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Category: Architektur & Holzbaukunst

VAI – Vorarlberg Architektur Institut

VAI – Vorarlberg Architektur Institut

Das vai – Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn ist ein zentraler Ort für Architekturvermittlung in Vorarlberg. Es versteht sich als Plattform für Dialog, Austausch und Inspiration rund um Baukultur, Raumgestaltung und gesellschaftliche Entwicklungen.

Mit wechselnden Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen und Publikationen rückt das vai aktuelle architektonische Positionen ebenso in den Fokus wie regionale Baukultur. Dabei geht es nicht nur um Gebäude, sondern um Fragen des Zusammenlebens: Wie wollen wir wohnen? Wie gestalten wir öffentliche Räume? Welche Verantwortung trägt Architektur für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit?

Das vai verbindet regionale Kompetenz mit internationalem Blick und schafft einen offenen Raum für alle, die sich für Architektur, Design und gesellschaftliche Prozesse interessieren.

Vorarlberg Architektur Institut
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Öffnungszeiten:

Derzeit ist das VAI wegen Umbau geschlossen.

vai Vorarlberger Architektur Institut
Marktstraße 33
6850 Dornbirn

info@v-a-i.at
+43557251169

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Angelika Kaufmann Museum

Angelika Kaufmann Museum in Schwarzenberg

Mitten im Ortskern von Schwarzenberg widmet sich das Angelika Kauffmann Museum einer der bedeutendsten Künstler:innen des 18. Jahrhunderts. Angelika Kauffmann (1741–1807), geboren in Chur und eng mit dem Bregenzerwald verbunden, war eine der gefragtesten Maler:innen ihrer Zeit und Gründungsmitglied der Royal Academy in London.

Das Museum verbindet auf besondere Weise Kunst- und Regionalgeschichte: Neben wechselnden Ausstellungen zu Angelika Kauffmann und ihrem internationalen Wirken bietet es Einblicke in die Kultur des Bregenzerwaldes – von historischer Wohnkultur über Tracht und Handwerk bis hin zur regionalen Baukunst. Untergebracht ist das Museum in einem typischen Bregenzerwälder Barockhaus aus dem 16. Jahrhundert, das selbst bereits ein architektonisches Schmuckstück darstellt.

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Aktuelle Ausstellung

Die Ausstellung widmet sich den Geschichten, die Angelika Kauffmann (1741–1807) in ihren Bildern erzählt. Welche literarischen Vorlagen dienten ihr als Inspiration? Welche Figuren, Szenen und Textstellen wählte sie aus – und wie setzte sie diese ins Bild? Anhand von Originalgemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken aus allen Schaffensperioden werden diese Fragen beleuchtet. Briefe, Ideenskizzen und Ölstudien ergänzen die Präsentation und geben spannende Einblicke in ihren Werkprozess – von der ersten Idee bis zum fertigen Gemälde.

Die Kapitel reichen von antiken Epen und Tragödien über Shakespeare und Torquato Tasso bis zur Aufklärung mit Voltaire sowie Zeitgenossen wie Goethe, Herder und Klopstock. In der Gegenüberstellung von Text und Bild wird deutlich: Kauffmanns Werke sprechen Auge und Geist gleichermaßen an – sie wollen nicht nur betrachtet, sondern auch gelesen werden.

zur aktuellen Ausstellung

Angelika Kaufmann Museum

Brand 34, 6867 Schwarzenberg
+43 5512 26455

museum@schwarzenberg.at

Öffnungszeiten

07. März bis 19. April 2026
Freitag – Sonntag, 14:00 – 17:00 Uhr

01. Mai bis 31. Oktober 2026
Dienstag – Sonntag, 10:00 – 17:00 Uhr
(während der Schubertiade täglich geöffnet)
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Bernardo Bader & die Krone Hittisau

Bernardo Bader & die Krone Hittisau –
ausgezeichnete Architektur mit regionaler Tiefe und handwerklicher Klarheit

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Wenn von zeitgenössischer Architektur im Bregenzerwald gesprochen wird, fällt sein Name fast automatisch: Bernardo Bader, einer der profiliertesten Architekten Österreichs, neben vielen anderen Auszeichnungen auch Preisträger des Aga Khan Awards for Architecture.

Seine Bauten sind geprägt von handwerklicher Klarheit, reduziertem Materialeinsatz und einem tiefen Bezug zur Landschaft und zum kulturellen Kontext. Auch in der Krone Hittisau hat Bernardo Bader, der seit Jugendjahren ein Freund der Kronenwirte ist, architektonische Spuren hinterlassen.

Krone Hittisau im Bregenzerwald
Zimmer erkunden

Bernardo Bader in der Krone Hittisau

2007 war die Krone eine Großbaustelle: die Bechter-Stube, Weinlager, Hoteleingang und die Werkraum-Zimmer, entstanden unter der Planung von Bernardo Bader. Möbel, Materialien, Proportionen: alles folgt einem klaren architektonischen Konzept. Dass diese Zimmer heute zu den beliebtesten im Haus zählen, ist Beweis für die zeitlose und langlebige Qualität dieser Räume.

Im Jahr 2010 folgen die Bregenzerwald-Zimmer. Auch sie sind eine bewohnbare Hommage an Handwerk, Reduktion und regionale Qualität.

2019 wurde im Garten ein Saunahaus gebaut, das liebevoll auch UFO genannt wird, sowie athmosphärische Ruheräume im Haupthaus.

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zum Saunahaus

In Kooperation mit Handwerkern aus dem Werkraum Bregenzerwald entstanden und entstehen in der Krone Räume, die den Geist der Region atmen und gleichzeitig modern, ruhig und präzise wirken.

Die laufende Zusammenarbeit mit Bernardo Bader und mit den Handwerker:innen des Werkraum Bregenzerwald ist dabei nicht nur eine ästhetische Entscheidung – sondern Ausdruck eines gemeinsamen Anspruchs: Räume zu gestalten, die zum Ort passen und Gästen ein stimmiges, wohltuendes Umfeld bieten – „poetische Normalität“ sagen manche dazu.

Porträt Bernardo Bader

Zur Person

Bernardo Bader wurde 1974 in Österreich geboren, ist wenige Kilometer vom Hotel Krone aufgewachsen und zählt heute zu den wichtigsten Architekten im deutschsprachigen Raum. Sein Büro mit Sitz in Dornbirn ist bekannt für Projekte im Bereich öffentliche Bauten, Sakralbauten, Bildungsbauten und zunehmend auch im Hotelbau.

Seine Entwürfe stehen für eine stille, präzise Sprache, für Wertschätzung des Materials, insbesondere Holz, und für den tiefen Respekt vor dem Ort, an dem gebaut wird. Viele seiner Projekte sind im Bregenzerwald zu finden – oft in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Handwerk.

Für die Kronenwirts ist Bernardo Bader Freund seit Jugendzeiten, ein guter Zuhörer, Genießer und natürlich auch ein gerngesehener Gast.

Bernardo Bader und die Krone Hittisau

Architektur erleben – in der Krone Hittisau

Die Krone ist nicht nur ein Gasthaus mit langer Geschichte, sondern ist auch ein Ort für bewusste Gestaltung. Gemeinsam mit Architekten wie Leopold Kaufmann, Fritz Natter und eben Bernardo Bader entstand über Jahrzehnte hinweg ein Raumensemble das Tradition und Moderne verbindet – und das Hotelgästen ermöglicht, Architektur nicht nur zu betrachten, sondern unangestrengt zu erleben.


Kapelle Salgenreute

Kapelle Salgenreute
ein besonderer Raum an einem besonderen Ort.

Wie ein Kleinod liegt die Kapelle Salgenreute auf einem Nagelfluhrücken nahe Krumbach. In Holz und Stein erbaut nimmt die einfache Grundform auf dem Grundriss der alten Lourdeskapelle die historische Tradition der Bregenzerwälder Baukultur auf und wagt zugleich eine neue Raumform. Die von Bernardo Bader entworfene Kapelle entstand aus einem Schöpfungsprozess des Planens und Bauens heraus, der von einer außerge-wöhnlichen Zusammenarbeit der Krumbacher Bürger, der Handwerker und dem Architekten geprägt war.

Das nun vorliegende Buch Kapelle Salgenreute – bernardo bader architekten ist ein Dokument gemeinschaftlicher Baukultur und zugleich eine Monografie der Kapelle als Inbegriff einer zeitlosen und landschaftsbezogenen Architektur.

Für das Kunsthaus Bregenz war es naheliegend, die Publikation zum Neubau der Lourdeskapelle Salgeneute in Krumbach zu betreuen. Bernado Bader hatte 2015 die Vitrinen sowie deren Beleuchtung für die Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Joan Mitchell im Kunsthaus Bregenz entworfen. Und auch Peter Zumthor, der Architekt des Kunsthaus Bregenz, arbeitet bereits seit zwei Jahrzehnten eng mit den Architekten des Bregenzerwald zusammen.

Die neue Kapelle möge allen Besuchern einen Ort der Stille, einen Raum zum Rückzug bieten. Das Kapellenbuch soll zu einer Wanderung zur Kapelle, zu einem Besuch in Krumbach einladen.

Mehr zu Bernardo Bader

BUS:STOP Krumbach

BUS:STOP Krumbach

Architekten aus 7 verschiedenen Ländern gestalten 7 verschiedene Bushaltestellen in Krumbach: Kleine Nutzbauten im öffentlichen Raum. Doch das ist nur eine Seite eines mutigen Projekts. Auf der anderen Seite steht ein ungewöhnlicher Dialog mit Vorarlberger Tradition, Baukultur und Handwerk.

Krumbach ist bekannt für seine landschaftlichen Reize und eine lebendige Wirtshauskultur. In den letzten Jahren hat das Dorf mit mehrfach ausgezeichneter Architektur von sich reden gemacht.

Kürzlich mit dem Projekt BUS:STOP Krumbach: In Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien und dem Vorarlberger Architektur Institut wurden sieben Architekturbüros aus Russland, Spanien, Belgien, Norwegen, Japan, China und Chile eingeladen, sieben Bushaltestellen zu gestalten. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und regionalen Partnerarchitekten werden 2014 sieben „Buswartehüsle“ gebaut – als Reminiszenen an den Einsatz traditioneller Materialien, gekonnte Fertigungstechniken und die Landschaft. Und damit das, was bis heute die Region prägt: Ein Miteinander von Mensch und Natur, von Tradition und Moderne, von Handwerk und Baukultur.

 

Haltestelle Bränden
Sou Fujimoto, Japan
Haltestelle Unterkrumbach Süd
Architecten de Vylder Vinck Taillieu, Belgien
Haltestelle Unterkrumbach Nord
Ensamble Studio, Spanien
Haltestelle Zwing
Smiljan Radic, Chile
Haltestelle Oberkrumbach
Alexander Brodsky, Russland
Haltestelle Kressbad
RintalaEggertsson Architects, Norwegen
Haltestelle Glatzegg
Wang Shu, Ly Wenyu, China

Information
www.kulturkrumbach.at


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