Die neue Kapelle Salgenreute,

ein besonderer Raum an einem besonderen Ort.

Wie ein Kleinod liegt die Kapelle Salgenreute auf einem Nagelfluhrücken nahe Krumbach. In Holz und Stein erbaut nimmt die einfache Grundform auf dem Grundriss der alten Lourdeskapelle die historische Tradition der Bregenzerwälder Baukultur auf und wagt zugleich eine neue Raumform. Die von Bernardo Bader entworfene Kapelle entstand aus einem Schöpfungsprozess des Planens und Bauens heraus, der von einer außerge-wöhnlichen Zusammenarbeit der Krumbacher Bürger, der Handwerker und dem Architekten geprägt war.

Das nun vorliegende Buch Kapelle Salgenreute – bernardo bader architekten ist ein Dokument gemeinschaftlicher Baukultur und zugleich eine Monografie der Kapelle als Inbegriff einer zeitlosen und landschaftsbezogenen Architektur.


Für das Kunsthaus Bregenz war es naheliegend, die Publikation zum Neubau der Lourdeskapelle Salgeneute in Krumbach zu betreuen. Bernado Bader hatte 2015 die Vitrinen sowie deren Beleuchtung für die Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Joan Mitchell im Kunsthaus Bregenz entworfen. Und auch Peter Zumthor, der Architekt des Kunsthaus Bregenz, arbeitet bereits seit zwei Jahrzehnten eng mit den Architekten des Bregenzerwald zusammen.

Die neue Kapelle möge allen Besuchern einen Ort der Stille, einen Raum zum Rückzug bieten. Das Kapellenbuch soll zu einer Wanderung zur Kapelle, zu einem Besuch in Krumbach einladen.


 

Ihre Architektur-Freikarte im Bregenzerwald

Wir haben uns entschlossen unseren Gästen ein paar Besonderheiten in der Kulturlandschaft des Bregenzerwaldes näher zu bringen – die erste Karte beschreibt die Kapelle Salgenreute in Krumbach.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Exemplar kostenlos zu – ich will!

Passend zu der Karte wurde für unsere Gäste ein feines Angebot geschnürt:


Sonntag, 15.10.17 bis Mittwoch, 18.10.17

3 Tage zum Erkunden und Ausspannen

Begrüßungsaperitif
3 Übernachtungen mit Kronen-Halbpension in einem Bregenzerwald- oder Werkraum-Zimmer
Montag: Umgang Bregenzerwald mit Helga Rädler
Dienstag: Exkursion nach Krumbach mit Florian Aicher, Besuch der Kapelle Salgenreute und Führung von Architekt Bernardo Bader

Optional: Erkundung von Busstop Krumbach

ab Euro 330,00 pro Person im Doppelzimmer „Bregenzerwald“ 23qm


 

Werkraum Bregenzerwald

Im Jahre 2007 hat die Kooperation des Werkraum Bregenzerwald und dem Hotel Gasthof Krone in Hittisau ein erstes sichtbares Zeichen gesetzt, es entstanden die Werkraum Zimmer, welchen im Jahr 2010 die Bregenzerwald Zimmer folgten. Der Bregenzerwälder Architekt Bernardo Bader war für die Planung verantwortlich und verschiedenste Handwerker des Werkraum Bregenzerwald für die Aufführung. Die Kooperation können Sie nicht nur bewohnen sondern im Buch Werkraum Krone nachlesen, leider ist das Buch ausverkauft und nur noch antiquarisch erhältlich. Selbstverständlich gibt es in jedem Hotelzimmer und in unserer Bibliothek noch ein Exemplar zum darin schmöckern.

Das Werkraum Haus in Andelsbuch, geplant vom Schweizer Architekten Peter Zumthor steht 15 Autominuten entfernt.

 

HolzKultur in Hittisau

Kultur besteht in Umwegen; das  bedeutet aber nicht: in langen Transportwegen. Das Hittisauer Holz bleibt zuhause. Es kennt nur den Umweg über sorgfältige Hege und Pflege des Waldes, mondphasengerechte Schlägerung, geduldige Lagerung und traditionell-innovative Verarbeitung. Es begegnet in faszinierenden Gestalten und Formen. Im Wald; in den Sägewerken, Zimmerer- und Tischlerwerkstätten; verarbeitet in der neuen Holzbau-Architektur und zu edlen Möbeln. Kultur, die gebraucht wird.

Ein Holz-Kultur-Weg durch und um das Dorf führt Sie zum Holz: in die Natur, durch den Wald, über historische Holzbrücken, zu den Handwerkern und Holzbauten.

weitere Infos über t-guide 05574/90830350

Anfragen für Führungen stellen Sie bitte an:

Helga Rädler
Tel: 0043(0)664/ 5793566

Dieses Projket wird von der Europäischen Union, EAGFL – A Fonds und dem Land Vorarlberg mitfinanziert.

 

BUS:STOP Krumbach

Architekten aus 7 verschiedenen Ländern gestalten 7 verschiedene Bushaltestellen in Krumbach: Kleine Nutzbauten im öffentlichen Raum. Doch das ist nur eine Seite eines mutigen Projekts. Auf der anderen Seite steht ein ungewöhnlicher Dialog mit Vorarlberger Tradition, Baukultur und Handwerk.

Krumbach ist bekannt für seine landschaftlichen Reize und eine lebendige Wirtshauskultur. In den letzten Jahren hat das Dorf mit mehrfach ausgezeichneter Architektur von sich reden gemacht.


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Kürzlich mit dem Projekt BUS:STOP Krumbach: In Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien und dem Vorarlberger Architektur Institut wurden sieben Architekturbüros aus Russland, Spanien, Belgien, Norwegen, Japan, China und Chile eingeladen, sieben Bushaltestellen zu gestalten. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und regionalen Partnerarchitekten werden 2014 sieben „Buswartehüsle“ gebaut – als Reminiszenen an den Einsatz traditioneller Materialien, gekonnte Fertigungstechniken und die Landschaft. Und damit das, was bis heute die Region prägt: Ein Miteinander von Mensch und Natur, von Tradition und Moderne, von Handwerk und Baukultur.

Haltestelle Bränden
Sou Fujimoto, Japan
Haltestelle Unterkrumbach Süd
Architecten de Vylder Vinck Taillieu, Belgien
Haltestelle Unterkrumbach Nord
Ensamble Studio, Spanien
Haltestelle Zwing
Smiljan Radic, Chile
Haltestelle Oberkrumbach
Alexander Brodsky, Russland
Haltestelle Kressbad
RintalaEggertsson Architects, Norwegen
Haltestelle Glatzegg
Wang Shu, Ly Wenyu, China

Information
www.kulturkrumbach.at


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