Die Kapelle Salgenreute,

ein besonderer Raum an einem besonderen Ort.

Wie ein Kleinod liegt die Kapelle Salgenreute auf einem Nagelfluhrücken nahe Krumbach. In Holz und Stein erbaut nimmt die einfache Grundform auf dem Grundriss der alten Lourdeskapelle die historische Tradition der Bregenzerwälder Baukultur auf und wagt zugleich eine neue Raumform. Die von Bernardo Bader entworfene Kapelle entstand aus einem Schöpfungsprozess des Planens und Bauens heraus, der von einer außerge-wöhnlichen Zusammenarbeit der Krumbacher Bürger, der Handwerker und dem Architekten geprägt war.

Das nun vorliegende Buch Kapelle Salgenreute – bernardo bader architekten ist ein Dokument gemeinschaftlicher Baukultur und zugleich eine Monografie der Kapelle als Inbegriff einer zeitlosen und landschaftsbezogenen Architektur.


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Für das Kunsthaus Bregenz war es naheliegend, die Publikation zum Neubau der Lourdeskapelle Salgeneute in Krumbach zu betreuen. Bernado Bader hatte 2015 die Vitrinen sowie deren Beleuchtung für die Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Joan Mitchell im Kunsthaus Bregenz entworfen. Und auch Peter Zumthor, der Architekt des Kunsthaus Bregenz, arbeitet bereits seit zwei Jahrzehnten eng mit den Architekten des Bregenzerwald zusammen.

Die neue Kapelle möge allen Besuchern einen Ort der Stille, einen Raum zum Rückzug bieten. Das Kapellenbuch soll zu einer Wanderung zur Kapelle, zu einem Besuch in Krumbach einladen.


BUS:STOP Krumbach

Architekten aus 7 verschiedenen Ländern gestalten 7 verschiedene Bushaltestellen in Krumbach: Kleine Nutzbauten im öffentlichen Raum. Doch das ist nur eine Seite eines mutigen Projekts. Auf der anderen Seite steht ein ungewöhnlicher Dialog mit Vorarlberger Tradition, Baukultur und Handwerk.

Krumbach ist bekannt für seine landschaftlichen Reize und eine lebendige Wirtshauskultur. In den letzten Jahren hat das Dorf mit mehrfach ausgezeichneter Architektur von sich reden gemacht.


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Kürzlich mit dem Projekt BUS:STOP Krumbach: In Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien und dem Vorarlberger Architektur Institut wurden sieben Architekturbüros aus Russland, Spanien, Belgien, Norwegen, Japan, China und Chile eingeladen, sieben Bushaltestellen zu gestalten. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und regionalen Partnerarchitekten werden 2014 sieben „Buswartehüsle“ gebaut – als Reminiszenen an den Einsatz traditioneller Materialien, gekonnte Fertigungstechniken und die Landschaft. Und damit das, was bis heute die Region prägt: Ein Miteinander von Mensch und Natur, von Tradition und Moderne, von Handwerk und Baukultur.

Haltestelle Bränden
Sou Fujimoto, Japan
Haltestelle Unterkrumbach Süd
Architecten de Vylder Vinck Taillieu, Belgien
Haltestelle Unterkrumbach Nord
Ensamble Studio, Spanien
Haltestelle Zwing
Smiljan Radic, Chile
Haltestelle Oberkrumbach
Alexander Brodsky, Russland
Haltestelle Kressbad
RintalaEggertsson Architects, Norwegen
Haltestelle Glatzegg
Wang Shu, Ly Wenyu, China

Information
www.kulturkrumbach.at


Ihre Architektur-Freikarte im Bregenzerwald

Wir haben uns entschlossen unseren Gästen ein paar Besonderheiten in der Kulturlandschaft des Bregenzerwaldes näher zu bringen – die erste Karte beschreibt die Kapelle Salgenreute in Krumbach.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein Exemplar kostenlos zu – ich will!

 

Werkraum Bregenzerwald

Im Jahre 2007 hat die Kooperation des Werkraum Bregenzerwald und dem Hotel Gasthof Krone in Hittisau ein erstes sichtbares Zeichen gesetzt, es entstanden die Werkraum Zimmer, welchen im Jahr 2010 die Bregenzerwald Zimmer folgten. Der Bregenzerwälder Architekt Bernardo Bader war für die Planung verantwortlich und verschiedenste Handwerker des Werkraum Bregenzerwald für die Aufführung. Die Kooperation können Sie nicht nur bewohnen sondern im Buch Werkraum Krone nachlesen, leider ist das Buch ausverkauft und nur noch antiquarisch erhältlich. Selbstverständlich gibt es in jedem Hotelzimmer und in unserer Bibliothek noch ein Exemplar zum darin schmöckern.

Das Werkraum Haus in Andelsbuch, geplant vom Schweizer Architekten Peter Zumthor steht 15 Autominuten entfernt.

Neue Blicke auf die Dörfer

Auf dem „Umgang Bregenzerwald“ durch 13 Dörfer entdeckt man die Gestaltungskraft der Menschen in dieser Region.

Da stehen sie also. Schlank, hart und rostig. Natürlich ist es Edelrost – man gönnt sich ja sonst nichts, wenn man eine Stahlsäule am Rand der Wege des „Umgang Bregenzerwald“ ist. Und wozu stehen die Säulen da? Um Aufmerksamkeit zu erregen. Sie wollen den Gästen auf den Wegen ein bisschen zusätzliche Unterhaltung bieten, vorzugsweise unaufdringlich, dafür aber mit Tiefgang – und dazu verweisen sie auf die prächtigen Schauobjekte am Weg, meistenteils Bregenzerwälder Häuser einer beeindruckenden Holzbautradition. Oder auf die neuen Architekturjuwelen, bei denen manche Besucher mit Erstaunen fragen, wer die denn hier errichtet hat. Eigentlich sollten die Säulen solche Fragen beantworten. Aber dann wären sie keine Bregenzerwälder Säulen, die wie alle hier auf eine Frage mit einer Gegenfrage antworten. Das wird einem spätestens klar, wenn einem ein Licht aufgeht.


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Dazu muss man die Säule drücken. Nicht die ganze, nur einen kleinen Knopf an ihrer Seite. Blickt man dabei in ein kleines Glasguckloch an ihrer Spitze, geht plötzlich ein Licht an und es erscheinen eine Zeichnung sowie ein kurzer Text in Deutsch wie Englisch. Und dieser Text stellt zum Objekt vor der Säule eine Frage. Das ist kein Problem, wenn man seinen passenden „Umgang Bregenzerwald“-Folder dabei hat. Darin liest man nämlich die Antwort auf die Frage in der Säule sowie weitere interessante Einzelheiten zum Haus oder was immer man gerade vor sich hat. Die Säule dient als eine Art Bohrstange in die Tradition der Gestaltung in dieser Region. Was Menschen hier geschaffen haben, von der Landschaft durch die Dreistufenlandwirtschaft über die Bauernhöfe, Häuser, Möbel und Werkzeuge bis zu den Trachten und Liedern, wird an den Wegen durch die Säulen und in den Foldern durch die Texte ins rechte Licht gerückt. Durch einen Fingerdruck des Betrachters. Die Säulen hat der Bregenzerwälder Architekt Georg Bechter entworfen. Eine eigene Arbeitsgemeinschaft wickelte im Verbund mit fördernden Mitgliedern das Projekt „Umgang Bregenzerwald“ ab. Und so können sich nun alle hier auf den Umgang machen, um vom Umgang der Menschen mit der Natur, mit Holz oder Stahl, mit Stein oder Tuch, mit Talent oder Käse, mit Fisch oder Fleisch zu erfahren. Zwölf Wege durch dreizehn Dörfer sind es bisher. Die Gäste sollen aber auch von der sprachlichen Gestaltungskraft der Wälderinnen und Wälder erfahren. Daher gibt es auch ein eigenes Buch zum Umgang, in dem man von vielerlei Umgang liest: mit der eigenen Kindheit, der Musik, den Haustieren, der Natur, der Architektur, dem Handwerk, den Frauen, den Wirtsstuben, Gasthäusern und Hotels, den Hoffnungen, Wünschen und Träumen.

Quelle Bregenzerwald Reisemagazin 2015


HolzKultur in Hittisau

Kultur besteht in Umwegen; das  bedeutet aber nicht: in langen Transportwegen. Das Hittisauer Holz bleibt zuhause. Es kennt nur den Umweg über sorgfältige Hege und Pflege des Waldes, mondphasengerechte Schlägerung, geduldige Lagerung und traditionell-innovative Verarbeitung. Es begegnet in faszinierenden Gestalten und Formen. Im Wald; in den Sägewerken, Zimmerer- und Tischlerwerkstätten; verarbeitet in der neuen Holzbau-Architektur und zu edlen Möbeln. Kultur, die gebraucht wird.

Ein Holz-Kultur-Weg durch und um das Dorf führt Sie zum Holz: in die Natur, durch den Wald, über historische Holzbrücken, zu den Handwerkern und Holzbauten.

weitere Infos über t-guide 05574/90830350

Anfragen für Führungen stellen Sie bitte an:

Helga Rädler
Tel: 0043(0)664/ 5793566

Dieses Projket wird von der Europäischen Union, EAGFL – A Fonds und dem Land Vorarlberg mitfinanziert.

Energieregion Vorderwald

Um eine zukunftsfähige Energie- und Klimapolitik zu gestalten haben sich die acht Vorderwälder Gemeinden (Doren, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Riefensberg, Sibratsgfäll und Sulzberg) zusammengetan.

Ein Schritt auf dem Weg dahin ist, Energie bewusst, sicht- und erlebbar zu machen. Viele Objekte – vom Biomasseheizwerk über Gebäude bis zum Wasserwanderweg – ermöglichen das schon jetzt in der Energiemodellregion.


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Die Energieautonomie ist ein großer und wesentlicher Bestandteil des Ziels der Modellregion. Ein Schritt auf dem Weg dahin ist, Energie bewusst, sicht- und erlebbar zu machen. Viele In der Energiemodellregion ermöglichen das jetzt schon viele Gegenstände wie vom Biomasseheizwerk über Gebäude bis zum Wasserwanderweg.

Visitenkarte der energieregion vorderwald

Im Exkursionsführer werden über 20 Objekte mit Bild, Text und Kontaktdaten vorgestellt. Für jedes dieser Objekte können auch Führungen in Anspruch genommen werden. Für Fachexkursionsgruppen oder Schulen gibt es spezielle Programmangebote mit individuell gestaltbaren Bausteinen. Der Exkursionsführer ist bei den acht Gemeinden der energieregion vorderwald, bei Bregenzerwald Tourismus und im Energieinstitut Vorarlberg erhältlich .

Gebäude, Erneuerbare Energie, Landschaft

Die Objekte sind in drei Kategorien eingeteilt: Gebäude und Energie, Erneuerbare Energie, Landschaft und Energie. Im Bereich Gebäude und Energie werden z.B. das Hofhus in Lingenau, die neue Wohnanlage in Krumbach oder die Volksschule in Doren vorgestellt. Biomasseheizwerke oder Energie aus Wasserkraft z.B. mit dem Wasserkraftwerk Langenegg stehen für das Erlebnis Erneuerbare Energie. Die beschriebenen Objekte im Bereich Landschaft und Energie eignen sich sehr gut als Ausflugstipp für die ganze Familie.


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